Freitagsfinanzen

Finanzziele

Oder die große Frage, warum mache ich das?

Ich hasse Zahlen. Schon seit ich mich erinnern kann fand ich Rechnen und Mathe doof. Trotzdem habe ich BWL studiert. Und dabei festgestellt, dass Rechnen doch nicht so schwer ist. Doch mit den klassischen BWL-Themen wie Buchhaltung, Kostenrechnung und Bilanzierung wurde ich trotzdem nicht warm. Das war mir irgendwie zu geradlinig und berechenbar.

Privat hatte ich aber immer die eine oder andere Form von Haushaltsbuch oder einen Sparplan, wenn ich auf etwas sparte. Meist waren das Reisen und keine wirklich langfristigen Pläne. Als wir das erste Mal bei einer Bank waren, um uns einen Kredit für einen Hauskauf berechnen zu lassen wurde ich sogar von der Bankberaterin für die detaillierte Aufstellung gelobt. Was also ist das Ziel meines Budgets und meiner Finanzplanung.

Kurz gesagt:

Wir geben zu viel Geld für Belanglosigkeiten aus.

Unser monatliches Einkommen ist nicht schlecht und trotzdem habe ich das Gefühl, wir geben zu viel Geld aus. „Jaja, der Schwabe wieder.“, könntet ihr jetzt sagen, aber es ist tatsächlich so. Die Budgets der letzten Monaten haben mein Gefühl bestätigt. Einerseits sind da hohe Kosten, die sich nicht beeinflussen lassen, andererseits sind gewisse Dinge einfach da, die sich sehr gut in andere Geldflüsse umlenken lassen würden.

Deshalb habe ich mir für den Rest des Jahres folgende Finanzziele gesetzt:

  1. Ausgaben für persönliche Dinge im Monat bei maximal 100 €
  2. Sparziel bis 31.21.2021 bei 950 €
  3. Meal Planning und dadurch Reduzierung der Kosten für Lebensmittel
  4. Analyse weiterer Einsparungspotenziale

Ambitioniert? Vielleicht. Auf jeden Fall eine Herausforderung auf die ich mich freue.

Habt ihr euch schon einmal Finanzziele gesetzt? Welche waren das?

Was momentan so los ist…

Heute leihe ich mir mal ein Thema von San von theinbetweenismine:

Uhrzeit zu der ich heute morgen aufgewacht bin: 5:00 Uhr. Der Tag beginnt früh, damit alle rechtzeitig aus dem Haus kommen – jetzt wo wieder ein“normaler“ Alltag eingekehrt ist.

Das Erste, was ich nach dem aufwachen gemacht habe, war: duschen, Anziehen, Frühstück und Pausenbrote vorbereiten.

Das Wetter heute: ist herbstliches Grau in Grau

Etwas ungewöhnliches, das heute schon passiert ist: Heute noch nichts, aber im letzten Monat habe ich seeehr viel erledigt. Abgesehen vom Urlaub, bin ich momentan erstaunlich motiviert und energiegeladen. Und wenn ich mal einen Durchhänger habe schaffe ich es trotzdem mich wieder aufzuraffen… Es geschehen noch Zeichen und Wunder.

Das letzte, was ich gelesen habe: A Promised Land von Barack Obama. Sehr spannend aus der Perspektive des US Präsidenten über die Geschehnisse der letzten Jahre zu lesen! Ich bin noch lange nicht fertig. Je nach Lage schaffe ich einen Absatz bis mehrere Seiten. Das wird also ein längeres Projekt.

Das letzte, was ich im Internet gelesen habe: aktuelle Entwicklungen der Koalitionsverhandlungen in Deutschland und Neuigkeiten des Tages. Aber manchmal weiß ich nicht so Recht, ob ich das alles wissen will.

Die letzte besuchte Webseite: die Seite der Süddeutschen Zeitung.

Die letzte Fernsehsendung, die ich gesehen habe: Rosenheim Cops – es geht doch nichts über seichte Crime Stories zum entspannen, aber bitte nur ohne Blut 😉.

Das letzte, was ich gesagt habe: „Schlaf gut und erhol dich gut.“ zum jüngsten Sohn, der gerade Mittagspause macht und an der ersten Herbsterkältung leidet.

Das letzte, was ich gegessen habe: Quinoa und gedünstetes Gemüse.

Was ich vor einer Stunde gemacht habe: die Kinder vom Kindergarten abgeholt. Mamataxi lässt grüßen.

Was ich in einer Stunde machen werde: mit den Kindern nach draußen gehen. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung. Stimmt wirklich. Die Kleinen haben den größten Spass auch bei Regen!

Wo sich andere Familienmitglieder gerade befinden: hier zu Hause, in der Arbeit.

Was ich heute schon von meiner To-Do Liste abgehakt habe: Wäsche waschen und Lernplan für meine Ausbildung aktualisiert. Der ist nämlich über den Sommer ganz schön durcheinander gekommen…

Was hast du als letztes gemacht oder ist dir etwas außergewöhnliches passiert diese Woche?

Tag der deutschen Einheit

Gestern war es wieder soweit – der 3. Oktober…

Jeder kennt sie – die Bilder vom 4. Juli aus den USA, die Flieger in Blau, Weiß und Rot über dem Arc de Triomphe am 14. Juli oder dem Buckingham Palace beim Trooping the Color im Juni zu Ehren der Queen. Scheinbar in jedem anderen Land wird der Nationalfeiertag festlich begangen.

Quelle: www.ef.de

Und bei uns in Deutschland? Jedes Jahr bin ich aufs Neue überrascht, wenn der 3. Oktober ums Eck kommt. Von Feierlichkeiten? Keine Spur. Von Feiertagswetter? Packt besser mal die Regenschirme ein (wobei zumindest dieses Klischee dieses Jahr nicht erfüllt war!). Und Feiertagsstimmung? Fast jeder den ich kenne, erledigt an diesem Tag ein Heimwerkerprojekt.

Dabei wäre ein bisschen Nationalstolz vielleicht ganz gut? Um uns bewusst zu machen, welches Glück wir haben in einer stabilen Demokratie zu leben.

Und so habe ich mir vorgenommen, aus diesem 3. Oktober das zu machen, was er ist: ein Feiertag.

Ein bisschen Klischee muss sein, also wurde morgens schon eine Fahne gehisst. Wir haben die Nationalhymne gesungen und darüber gesprochen, worüber wir singen. Dann ging es in den Garten zum Birnenpflücken – passte auch, denn schließlich war gestern ja auch Erntedank. Zum Mittagessen gab es Essen aus dem indischen Restaurant und nachmittags ließen wir uns ein Picknick im Garten schmecken.

Ein richtig erholsamer Familien- Feiertag eben. Was habt ihr so am Wochenende gemacht?

Freitagsfinanzen

Budget, die Zweite

Letzte Woche habe ich euch ja schon meinen Weg zum Budget gezeigt, als ich meine tatsächlichen Ein- und Ausnahmen festhielt. Dabei hatte ich ja auch schon die Spalte mit den Prognosezahlen mit aufgeführt. Darauf möchte ich heute noch einmal genauer eingehen.

Ziel dieses ganzen Projekts war es ja einerseits überhaupt einen Überblick über unsere finanzielle Situation zu bekommen. Also einen wirklichen Überblick. Und dadurch eine Ausgangslage zu schaffen, in der wir das Geld steuern und nicht das Geld uns.

Also, was ist ein Budget ohne Plan? Kein Budget, also mussten Prognosezahlen her. Ich habe zunächst einmal einen Durchschnitt der tatsächlichen Werte der vergangenen Monate genommen. Bei den Fixkosten habe ich die festen Werte übernommen. Bei den variablen Ausgaben, die ich direkt beeinflussen kann, habe ich mir Ziele gesetzt, z.B. mein Sparziel leicht erhöht und meine persönlichen Ausgaben reduziert.

Jetzt sah mein Budget so aus (alle hier verwendeten Zahlen sind frei erfunden):

EinkommenprognostizierttatsächlichNotizen
EK 11.500,001.500,00
EK 2770,00768,00
total2.270,002.268,00
Monatliches Einkommen
AusgabenprognostizierttatsächlichNotizen
Darlehen850,00850,00
Gebühren8,008,00
Sparen100,0075,00
Lebensmittel600,00600,00
Persönliches150,00350,00
total1.708,001.883,00
Monatliche Ausgaben
ÜberblickprogostizierttatsächlichNotizen
Summe Einkommen2.270,002.268,00
Summe Ausgaben1.708,001.883,00
Differenz562,00385,00
Monatlicher Überblick

Ich wollte mich damit motivieren, meine Ausgaben genauer zu überdenken. Musste ich also den 20. Bastelblock kaufen oder den superschönen Blumenstoff? Gleichzeitig wollte ich das nicht ausgegebene Geld in meiner Sparrate unterbringen. Und genau darum soll es nächste Woche gehen. Um meine Finanzziele.

Habt ihr schon einmal für zu Hause ein solches Budget erstellt? Haltet ihr euch auch daran oder ist es nach einigen Monaten wieder über die Tischkante gefallen? Erzählt mal!

Bibione, IT

Hätte mir vor 10 Jahren jemand meine „Lieblingsurlaubsorte“ von heute gesagt, hätte ich diese Person für völlig verrückt erklärt. Ich liebte kleine persönliche Pensionen, Rundreisen und Orte abseits des großen Tourismus. Und jetzt?

Seit einigen Jahren lege ich mehr Wert auf Nähe zur Nahversorgung, gepflegte Strände mit sauberen Sanitäranlagen und weite Sandstrände mit großen Spielplätzen in der Nähe. 😂

Und so verbrachten wir die letzte Woche in Bibione, wo es mehr Deutsche gibt als Italiener, aber das Wetter besser ist. Im Hintergrund hört man das Meer rauschen und die Promenade lädt zu langen Spaziergängen ein.

Aber vor allem: es gibt hunderte Spielplätze, der Strand ist kilometerlang und so sauber wie ich es selten erlebt habe. Das Wasser ist ganz seicht und hat im September nicht selten knappe 25-28°. Hier weiß ich, dass die Kinder entspannt sind. Und dann kann ich mich auch erholen.

Leider hatten wir dieses Jahr nicht ganz so viel Glück mit dem Wetter und konnten das eine oder andere Gewitter mit ordentlich Regen erleben. Aber wie heißt es so schön – es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung.

Leuchtturm von Bibione

Dafür hatten wir dieses Mal den Vorteil ein Großelternpaar dabei zu haben. So konnten mein Mann und ich sogar noch ein paar richtige Paarmomente erleben. 😍 Und hoffentlich hält das Dolce Vita Gefühl noch eine Weile an, wenn wir wieder zurück in Deutschland sind.

Wart ihr dieses Jahr im Urlaub? Und was sind eure Lieblingsziele?